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frischfüttern.de

Schnee fressen

Vielleicht bekommen wir diesen Winter ja doch noch Schnee und daraus ergibt sich eine Frage: Was ist eigentlich eine Schneegastritis, wie erkenne und verhindere ich diese?

Schneegastritis

Eine Schneegastritis kann auftreten, wenn ein Hund (zu) viel kalten Schnee schluckt. Dabei ist es meist unerheblich, ob dieser verunreinigt ist oder nicht. Das Problem ist einfach die Kälte, die da plötzlich im Hundemagen landet.

Symptome

Die Symptome sind die gleichen wie bei einer Gastritis anderer Ursache: Abgeschlagenheit, Speicheln, Würgen und Husten bis hin zu Erbrechen und Durchfall.

Hausmittel

Wenn man akut die Befürchtung hat, dass es der eigene Hund beim Toben im Schnee mit dem Schneefressen übertrieben haben könnte, kann man mit einem lauwarmen Fencheltee manchmal das Schlimmste noch verhindern.

Anfälligkeit

Nicht alle Hunde sind gleich anfällig dafür. Unter anderem weil nicht alle Hunde zB zugeworfene Schneebälle (oder Teile davon) schlucken. Aber wenn man einen Hund hat, der schon einmal eine Schneegastritis hatte, sollte man mit solchen Spielen sehr zurückhaltend sein.

Und übrigens sind das dann auch Kandidaten, die auch im Sommer mit Hundeeis Probleme bekommen können.

Gefrorene Knochen dagegen sind im Regelfall auch für diese Hunde kein Problem, da durch das Benagen und Bekauen die jeweils äußere Schicht soweit angetaut und erwärmt wird, dass nichts wirklich Kaltes in den Magen gelangt.

Verunreinigungen

Natürlich muss man auch darauf achten, dass der Hund durch den Schnee nicht Verunreinigungen zu sich nimmt. Streusalz ist bei weitem nicht nur Salz. Da sind auch Rieselhilfen und sonstige Chemikalien enthalten. Das Enteisungsmittel von Scheibenwischanlagen von Autos ist auch nicht gesund.

Also im und mit dem Schnee toben mit dem Hund besser fern von Straßenverkehr und geräumten Wegen.

Wasservergiftung

Theoretisch ist es auch möglich, dass sich ein Hund durch die übermäßige Aufnahme von Schnee eine Wasservergiftung zuzieht. Schnee enthält nämlich sehr wenig Mineralien und Elektrolyte. Das ist aber wirklich nur eine theoretische Gefahr, da kein Hund freiwillig die nötigen Mengen Schnee fressen wird.

Positives?

Gibt es auch positive Aspekte beim Toben im Schnee mit dem Hund? Na klar! Habt Spaß! Bewegt euch zusammen draußen. Tobt miteinander. Kindisch im besten Wortsinn und ohne "Regeln". Das macht Spaß, festigt die Bindung und ist einfach toll!

Seid also vorsichtig mit Schneeballschlachten mit dem Hund und kommt gut durch den Winter!